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L e s e p r o b e :
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Kapitel 3: Ein harter Kerl
Der Typ will einfach nichts verraten. Ist sehr hart im Nehmen. Mein Auftrag lautet, den Namen des Drahtziehers einer der größten Drogendeals der letzten Jahrzehnte aus ihm heraus zu prügeln. Aber der Penner will sogar, nachdem ich sieben Kanonenkugeln in seinem Körper verteilt habe, nicht reden.
Ich bearbeite ihn mit festen Schlägen, nehme all meine Kraft zusammen.
Blutspritzer aus seinem Gesicht verteilen sich auf seinem Körper, der sogleich überall mit Blut verziert ist. Das Rot steht ihm. Nachdem er immer noch keinen Namen nennen will, verliere ich die Geduld und zücke mein Messer. Unvermittelt schnappe ich nach seiner Zunge. Er versucht erfolglos, mich zu beißen.
Seine Zähne fühlen sich in meinem Fleisch wie ein Mückenstich an. Mehr hat er wohl nicht drauf.
Ich liebe mein Messer, ein edles KAI Shun Pro Yanagiba mit Holzscheide. Kein Messer auf der Welt, das sich besser zum filetieren von Fisch eignet. Oder Menschenfleisch.
Die Beschreibung lautete: „Ein Yanagiba wird auch als Sashimi-Messer bezeichnet und ist ein einseitig geschliffenes Filetiermesser für die professionelle Fischküche. Unter Beachtung der speziellen, fast waagrecht zum Schneidgut erforderlichen Schneidetechnik erzielt man hauchdünne Filets aus Fisch, aber auch Fleisch.“
In meinem Fall Menschenfleisch.
„Kein Sushi-Koch kommt ohne dieses Messer aus, dessen Klinge lang und schmal scharfgeschliffen durch das Fleisch gleitet“.
Da musste ich einfach zugreifen. Ich persönlich habe eigene Verwendung dafür und kann es nur weiterempfehlen. Gleitet wirklich sanft durch Fleisch. Die Klinge ist 24cm lang, etwas kürzer als mein Schwanz.
Ich kürze seine Zunge bis nur noch ein kleiner Stummel davon übrig bleibt. Sein Mund läuft voller Blut, das an seinem Kinn hinunter sabbert. Sei\'s drum. War sowieso hässlich und viel zu lang das Teil.
Armer Kerl. Kann jetzt kein klares Wort mehr hervor bringen. Das wird ihm zum Verhängnis. Alles nur wegen eines scheiß verdammten Namens, den ich hören will.
Er bewegt seinen Mund. Ich höre genau hin, verstehe aber nichts von all dem, was er da stammelt.
Ich drohe nun damit, dass seine Zunge nicht das einzige verkürzte Körperteil bliebe, wenn er nun nicht endlich klar und deutlich redet und mir den verfickten Namen nennt. Doch das nützt leider nichts. Ich komme mir so unverstanden vor. Scheiß Gefühl, das macht mich echt aggressiv. Statt die von mir geforderten Worte sprudelt weiterhin nur Blut aus seinem Mund.
Weil er nicht auf mich hören will, nehme ich seinen Schädel und ramme ihn ein paar mal gegen die Wand. Sein Körper zuckt noch - ist wirklich sehr hart im Nehmen der Kerl.
Kostet mich einen Kraftakt mehr. Immer diese Überstunden, wie ich es hasse!
Muss seinen Schädel nochmal nehmen und gegen die Wand schleudern. Dabei bin ich schon so müde. Und diese gottverdammte Hitze!
Dauert länger als erwartet, bis sein Kopf endlich platzt und ich sein Gehirn zu Matsch schlage.
Gerechte Strafe für Jemanden, der selbst unter Folter nicht reden will. Aber ich brauche mir keine Sorgen zu machen, hatte eh ein verdammt hässliches Pickelgesicht, der Penner.
Vor meinen Füßen liegt ein Haufen aus grauem Gehirnbrei, der aus seinem Schädel quillt.
Himmel, dieser Gestank! Sieht aus wie verfaulte Spaghetti mit zu viel Fleischsauce. Wie lecker!
Liegt wohl in der Natur meines Jobs, dass ich meine Umgebung ab und zu wüst beschmutze. Mir fällt auf, dass die Sauberkeit meiner Arbeit mit dem Widerstandsgrad dieser armen Kerle zusammenhängt. Je widerstandsfähiger diese sind, desto dreckiger wird es um mich herum, wenn ich meine Arbeit ausführe. Ich bin kein guter Mathematiker und bevor ich die Schule abgebrochen habe, war ich in Mathe eine Null. Nie konnte ich mit Zahlen und Gleichungen umgehen. Aber wenn ich diesen Teil meines Jobs betrachte, erschließen sich mir naturwissenschaftliche Erkenntnisse, die sich in folgender Gleichung ausdrücken:
Die Sauberkeit ringsum nach vollendetem Auftrag ist direkt proportional zur Widerstandskraft dieser Idioten.
Der Ordnungsdienst kann von Glück reden, wenn die blöden Penner auf mich hören und das machen, was ich von ihnen fordere. Wenn nicht, dann dürfen die Reinigunskräfte alles, was so in einem menschlichen Körper steckt oder an ihm dran ist, aufsammeln und aufputzen.
Die Armen, besonders in diesem Fall tun sie mir echt leid. Wenn ich winzige Spuren von Mitgefühl in mir haben sollte, dann drückt sich das in solchen Fällen am meisten aus.
Als Entschädigung für mein unsauberes Handeln lege ich dem toten Körper 100 Kröten für den Putzdienst bei. Ich war schon immer ein sozialer Mensch.
Kapitel 5: Begegnung mit Engel
...Die elegant und sexy aussehenden, schwarzen Designer-Overkneestiefel mit 15 cm Absätzen, Größe 38, aus anschmiegsamen Stretchlack, mit Frontschnürung zum komfortablen An- und Ausziehen, passen optimal zu ihren langen, makellosen, schlanken Beinen und reichen ihr knapp über’s Knie.
Sie trägt rote Leder-Hotpants in Größe 34, mit goldenem Reisverschluss und Stretch-Riemen, die seitlich geschnürt sind. Sie sind schmal, aber elegant geschnitten und bringen ihre gebräunten, sportlichen, formvollendeten Beine voll zur Geltung. An den Oberschenkeln zeichnen sich feine, feminine Muskeln ab. Ihre Beine scheinen bis in den Himmel zu reichen, enden jedoch an einem Hintern, der an zwei saftige, leckere Pfirsiche erinnert.
Die Hotpants verbergen zwar ihren Po-Ansatz, doch dank dem engen Schnitt lässt sich ein knackiger, runder Arsch erahnen, der sich darunter verbirgt.
Sie bewegt sich frivol im Takt, schüttelt dabei ihren Arsch und lässt ihre perfekt geformten Hüften kreisen. Ich stehe wie angewurzelt da, kann meine Augen nicht von dieser Schönheit abwenden.
Ihre schöne, geschmeidige Taille, die in perfektem Verhältnis zu ihrer Hüfte steht, gleitet mit grazilen Bewegungen zum Rhythmus hin und her.
Über den Hotpants blitzt ein roter Diamant in ihrem Bauchnabel, der sich passend zu den roten Scheinwerfern und den schwarzen Stiefeln ins Gesamtbild einfügt.
Meine Augen wandern zu ihrem weichen, flachen Bauch, den sie geschickt kreist, während sie mit dem Po wedelt. Ich kann nicht sagen, welches Körperteil die meisten Vorzüge bietet. Alles was sie hat, scheint in perfektem Einklang miteinander zu sein.
Zum Beat des verführerischen Songs lässt sie Beine, Hüfte, Taille, Po und Bauch erstklassig miteinander harmonieren. Sie spielt mit der Stange, umkreist sie während ihres Tanzes immer wieder.
Nun steht sie mit dem Rücken zum Publikum, beugt sich stückweise nach unten und gibt somit ihrem Hinterteil freie, ungehinderte Blicke. Verdammt, wären da nur nicht die Hotpants! Ich könnte zwischen ihre Beine sehen.
Sie räkelt sich wieder nach oben. Lächelt anrüchig ins Publikum. Sie weiß um ihre scharfen Kurven und das, was sie zu bieten hat.
Ihre wippenden Brüste werden von einem roten, sexy Leder-Bustier der Marke Allure gestützt. Das Bustier der Größe L ist aus Nappaleder gefertigt und ist an der Vorderseite geschnürt, wodurch sich viel von ihrer glatten und zarten Haut oberhalb des Bauchs zeigt. Durch kleine, senkrecht eingenähte Metall-Spiralstäbchen ober- und unterhalb der Körbchen bietet es enorme Stabilität. Durch die hochwertige Verarbeitung des Materials und der Nähte bietet es bei bester Passform und gutem Sitz auch eine ansprechende Optik. Für angenehmen Tragekomfort sorgt das Innenstoff-Futter, welches sorgfältig in die Körbchen eingearbeitet wurde.
Es macht mich ganz verrückt, wenn sie ihre Hüften kreist, in die Knie geht und dabei ihren Arsch über den Boden schwenkt. Es macht mich krank, dass ich ihr nicht so Nahe sein kann, wie ich es mir wünsche. Man müsste dafür die Gesetze der Physik aushebeln, selbst ganz nah bei ihr wäre mir nicht nahe genug.
Wie aus Trance erwacht, löse ich meine ehrfürchtige Erstarrung vor dieser Schönheit und schlendere an meinen Platz zurück. Im Augenwinkel erkenne ich einen Kerl, der einen finsteren, bedrohlichen Blick auf mich richtet. Ist ein kleiner Glatzkopf mit abgemagertem Körper und sieht aus wie ein falsch gebumster Hamster. Als ich zu ihm hinüber starre, dreht er ruckartig seinen Kopf zur Seite. Alte Schwuchtel! Wusste gar nicht, dass ich auf manche Typen so attraktiv und anziehend wirke. Der Gedanke kommt mir ekelhaft vor. Doch ich beachte ihn nicht weiter, wäre im jetzigen Moment nur Zeitverschwendung, denn ich möchte keine Sekunde der Engelsshow verpassen. Außerdem kann ich mir nach der Show immer noch Zeit nehmen und ihn dafür bestrafen.
Ein neuer Song ertönt. Die Boxen geben langsame, sinnliche Töne von sich, die von einer sexy Frauenstimme begleitet werden. Zärtlich haucht sie: „I am your queen of sex, I show you how to get my pussy and my breasts. I like it when you touch me.”
Sie ist voll in ihrem Element. So, als würde es nur sie, ihren Körper und die Stange geben – und keine sexgeilen Lustmolche, die sie begaffen und deren Speichel aus den Mäulern zu Boden trieft.
Sie umtanzt die Stange hingebungsvoll, reibt zärtlich ihren Körper daran. So, als würde die Stange bei jeder Berührung ein Feuerwerk der Leidenschaft in ihr auslösen. So, als könnte die Stange ihr loderndes Feuer all ihres Verlangens löschen. So, als würde sie die Stange zum Glühen bringen wollen. Sie tanzt sich in Ekstase.
Ich setze mich und schaue auf. Die drei Meter Entfernung kommen mir wie tausend Meilen vor. Ich bemerke, dass sie kurz aus ihrer Ekstase erwacht und zu den Tischen herunter blickt. Sie neigt ihren Kopf in meine Richtung. Als sich unsere Blicke treffen, kommt es mir vor, als sei ich im Paradies.
Ich schaue in ausdrucksstarke, braune, mandelförmige Augen mit lang gebogenen Wimpern. Ihre dunklen Augenbrauen sind geformt wie die Schwingen eines Vogels, der an einem lauen Sommerabend am rötlichen Himmel dem Sonnenuntergang entgegenfliegt.
Ihr rundes Gesicht wirkt durch die vollen Wangen und die kindliche, süße Nase sehr offen.
Auf ihren sinnlichen, verführerischen Lippen trägt sie rosa schimmernden Lippenstift, der durch die Verwendung eines hochpigmentierten Lipliners um ein vielfaches intensiver wirkt. Die perfekte Farbnuance des glamourösen Rosas geben ihren feinen, weiblichen Gesichtszügen den gewissen Touch und fügen ihren Mund mustergültig ins Gesamtbild ein. Die glatten, geschwungenen Lippen verleihen ihr hochgezogene Mundwinkel, die ihr Gesicht aufgeschlossen und freundlich wirken lassen.
Durch den graziösen Tanzstil wehen ihre langen, schwarzen Haare geschmeidig in der Luft umher. Das volle, glänzende Haar fällt seitlich auf die Schultern herab, ihre Haarspitzen umspielen sanft ihre Brüste.
Es ist, als ob ihre Schönheit ihr Innerstes umschließt wie die meterbreiten, aus dutzenden Schichten Stahl bestehenden Tresorwände das Gold in Fort Knox. Ich frage mich, woran ich wohl leichter kommen würde, an ihr Herz oder das Gold. Zum Teufel, für ihr Herz würde ich auf alles Gold der Welt verzichten.
Denn trotz dieser geballten, dichten Schönheit, die mich so sehr in ihren Bann zieht und sie wie eine Hülle umschließt, habe ich das Gefühl, tief in ihr Innerstes sehen zu können: Ein Engel voller Anmut, ein göttliches Wesen voller Eleganz, so zart und verletzlich, so weich und sanft, so zerbrechlich und feinfühlig, so liebevoll und einfühlsam zugleich.
Meine Blicke fahren über ihren gesamten Körper und entdecken keine noch so kleine Stelle, die ihre Schönheit auch nur im Geringsten schmälern würde. Nicht einen kleinen Kratzer, eine Hautrötung oder ein vergessenes Häärchen an ihren glatt rasierten Beinen. Selbst an ihren rot lackierten Fingernägeln ist keine Kante und keine Unebenheit zu erkennen, die unsauber gefeilt wäre.
Als ich ihren Körper genauer mustere, fällt mir auf, wie eng die Hotpants wirklich sind: Durch das Leder bilden sich ihre Schamlippen ab. Ich bin nun mal detailversessen, selbst die unscheinbarsten Dinge entrinnen meinen Blicken nicht.
Ich höre, wie der Sound leiser wird. Die Frauenstimme verstummt und macht Platz für harte Gitarrenriffs, die sich ihren Weg durch den Raum hämmern. It’s time to rock, Baby – zeig mir was du drauf hast!
Umgeben von künstlichem Rauch, die Scheinwerfer auf sie gerichtet, schaltet sie, passend zum neuen Stil der Musik, einen Gang höher.
Sanfte, grazile und geschmeidige Bewegungen sind einem heißblütigen, pulsierenden, flotten und voller Energie steckenden Tanzstil gewichen. Ihre Absätze schlagen auf den Boden. Die klappernden Geräusche folgen dem Takt der Musik. Ich liebe es, wenn schöne Frauenbeine in hohen Absätzen jeden ihrer Schritte mit einem hallenden „tok“ unterlegen.
Ihr besonderes Können kommt zum Vorschein, als sie, vor der Stange stehend, mit ihren Armen nach oben greift und mit den Händen festen Halt sucht. Als sie sich vom Boden abstößt, schwingt sie in der Luft mit ihren schlanken, langgestreckten Beinen nach vorne, während sie zugleich ihren Oberkörper nach hinten wirft. Würde ich eine Momentaufnahme machen, hätte es den Anschein, als läge sie waagrecht in der Luft. Schon nach dem Bruchteil einer Sekunde verfliegt dieser Anschein jedoch, als sie in dieser Position, mit den Beinen voraus, um die Stange herum wirbelt, bis sie nach einigen Umdrehungen mit ihrem Po auf den Boden klatscht.
Die Gäste, mit all ihren pochenden Schwänzen, würdigen diese Einlage, indem sie ihre Augen noch weiter aufreißen und ihre Blicke noch fester an sie nageln.
Mit ausgestreckten Beinen am Boden sitzend, spreizt sie ihre Schenkel weit von sich und fährt mit den Fingern in ihre Hotpants. Dabei macht sie kreisende und reibende Bewegungen, wirft ihren Kopf lustvoll nach hinten, ein Luftzug säuselt durch ihr Haar. Sie formt ihre Lippen, als würde sie laut aufstöhnen. Doch anstatt triebhafter Seufzer dringen nur Gitarre, Bass und Schlagzeug in mein Gehör.
Sie erhebt sich und was jetzt kommt, wirkt wie eine himmlische, übernatürliche Offenbarung auf mich. Mein Herz pocht wie wild: Sie zieht an der Masche ihres Bustiers, löst langsam die Schnürung. Dieser Blick! Wie ein kleines Teufelchen lächelt sie frech in den Raum hinein, streift mich dabei kurz mit ihren Blicken. Schlaufe um Schlaufe löst sich die Schnur aus Ösen. Als sie die letzte Masche oberhalb der prall gefüllten Körbchen aus der Öse zieht, fühle ich mich wie elektrisiert. Mein Herz scheint diese Prachtentfaltung kaum zu verkraften und schlägt schwer.
Zum Vorschein kommen die schönsten, wohlgeformtesten Brüste, wie ich sie noch nie jemals zuvor gesehen habe. Als wären sie von Gott gemacht, als wäre jeder Zentimeter an ihnen exakt vermessen, fügen sie sich mit Körbchengröße 85c exzellent in das restliche Bild ihres Traumkörpers.
Zwei ausgeprägte, harte und hervorstehende Nippel verzieren die festen, bei jedem Schritt vibrierenden Brüste. Ihre stürmischen Bewegungen lassen sie auf und ab wippen. Mit beiden Händen massiert sie ihre Brüste, als sie prompt den Finger der anderen Hand entschlossen in ihre Hotpants eintauchen lässt und ihn anschließend an ihrer Brustwarze reibt. Der Nippel strahlt in feuchtem Glanz. Mit ihrem schleimbefleckten Finger umspielt sie immer wieder ihre harten Knospen, bis diese mindestens genauso steif sind wie mein Schwanz.
Ein weiterer Song geht zu Ende. Es scheint, als wäre nun die Zeit der südkalifornischen, mexikanischen und texanischen Klänge gekommen, zu deren Musik sie eindrucksvoll beweist, dass sie absolut jeden Millimeter ihres bombastischen Körpers perfekt unter Kontrolle hat. Ich schätze sie um meine Penislänge kleiner ein als ich. Das wären dann 1,78m, die dort zu klaren Gitarrenklängen und heißblütigen Rhythmen temperamentvoll über den Boden gleiten.
Sie wackelt mit ihrem Oberkörper hin und her, das erinnert mich an einen Bauchtanz, jedoch setzt sie stattdessen ihre Brüste ein. Auf und ab! Was für ein paradiesischer Anblick!
Keine Frau hat es je geschafft, mir den Atem zu rauben - egal durch welches Stück Fleisch an ihrem Körper. Doch sie schafft es ganz allein mit einer Bewegung. Als sie ihre Finger an den Reißverschluss ihrer Hotpants führt, stockt mir der Atem. Wie in Zeitlupe nehme ich wahr, wie sie mit Daumen und Zeigefinger danach greift und ihn langsam nach unten zieht.
Ich starre auf das offene Höschen. Wo Sekunden zuvor der Reißverschluss ein goldenes Funkeln in meine Augen warf, schmückt an dieser Stelle ein Brazilian Landing Strip die geschmeidige, samtige Haut ihrer Muschizone. Die geschmeidige Haut umgebenden, scharfkantig rasierten Konturen des Muschi-Irokesenschnitts deuten auf einen Ladyshave mit Trimmer-Aufsatz und zwei federnd gelagerten Scherfolien, die sich optimal der Hautoberfläche anpassen und somit Schnittverletzungen weitestgehend verhindern. Die gründliche und exakte Rasur ist wahrscheinlich einem Lift & Shave-System zu verdanken, wodurch sowohl kurze als auch lange Haare sofort entfernt werden. Ein rutschfester Griff sorgt dabei für die nötige Präzision. Die glatte Haut der Bikinihöschen-Zone ist offenbar das Ergebnis eines hautglättenden Aufsatzes aus Weichkunststoff, der trockene Hautzellen entfernt und somit die Rasurleistung gründlich verbessert.
Gerade als ich wieder Atem holen kann, dreht sie sich um. Mit dem Rücken zu den Zuschauern gewandt, zieht sie voller Stil und Eleganz ihre Hotpants nach unten und entblößt so ihren knackigen, straff geformten Po. Erneut setzt mein Atem aus, es fühlt sich an, als würde mein Herz mit hundertfacher Geschwindigkeit schlagen. Erst das linke Bein, dann das Andere, entsteigt sie mit den Overknees gekonnt ihrem Höschen, welches sie nicht ablegt, sondern nun, während sie ihren fleischigen Po kreisen lässt, zum Rhythmus in der Luft wirbelt wie ein Cowboy sein Lasso.
Mit einer eleganten Drehung präsentiert sie ihren nackten und tadellosen Körper. Ich starre auf ihren Unterleib. Ihre inneren Schamlippen schieben die Äußeren liebevoll zur Seite und schauen durch den schmalen Schlitz.
Ihre nackte Haut versetzt mein Blut in Wallung.
Jedes einzelne Gramm ihrer 56 kg sitzt mustergültig an der richtigen Stelle. Mein Herz beschleunigt auf tausendfache Geschwindigkeit.
Durch Auftragen von feuchtigkeitsspendender Bodylotion mit speziell entwickelter Formel für mehr Hautverträglichkeit verleiht sie ihrem nahtlos gebräunten, verführerischen Körper einen natürlichen Glanz und bringt somit ihre feinen Konturen im Scheinwerferlich noch besser zur Geltung.
Alles, was sie jetzt noch von ihrem Körper verbirgt, sind ihre Füße in den Overknees und ihr Bauchnabel, der mit dem rotschimmernden Diamanten bestückt ist.
Erst jetzt, nachdem alle Hüllen gefallen sind, fällt mir auf, dass sie gänzlich auf Schmuck und Make-Up verzichtet hat und hier ihre natürliche Schönheit präsentiert. Keine Ohrringe, keine Kette, weder Lidschatten noch Kajal – und kein Silikon. Ihre natürliche Schönheit bringt mein Gemüt zum Strahlen. Ein helles Licht in meinem finsteren Leben, ein Hoffnungsschimmer für meine Trostlosigkeit, ein glanzvoller Strahl in dieser düsteren Stadt. Sie entfacht ein loderndes Feuer in meinem Innersten, das umgeben ist von barbarischer, rücksichtsloser Gewalttätigkeit und gnadenloser Kaltblütigkeit. Es scheint, als könnte sie mein Innerstes von all diesen Dingen befreien – als könnte sie die meterbreiten, aus dutzenden Schichten Stahl bestehenden Wände, die mein Innerstes verbergen, sprengen und das Gold, mein Herz, freilegen.
Das Cowgirl schwenkt ihr Höschen ungezügelt in der Luft, bringt durch kreisende Bewegungen ihrer Hüfte ihre Brüste zum Wippen und ihren Unterleib zum Rotieren. Sie nimmt die gesamte Lounge ins Visier, bis sie ihren Blick an mir festmacht.
Mit konzentrierten Blicken starrt sie mich an, als wäre sie ein Scharfschütze und ich das Ziel, das sie auf 500m Entfernung treffen will. Sie erhebt ihren Kopf und bewegt ihren Mund, so als würde sie mir etwas zurufen wollen. Noch bevor ich begreifen kann, was sie vor hat, sehe ich, wie die Hotpants in meine Richtung fliegen. Mit blitzschneller Reaktion, vergleichbar mit einer abgefeuerten Kugel, die durch die Luft schnellt, strecke ich meine Hand nach oben und greife das Höschen, welches direkt auf mich zugeflogen kam. In dem Moment spüre ich all den Neid, der mir in diesem Raum zuteil wird. Böse, eifersüchtige Blicke richten sich auf mich. Ich bleibe cool, so kenne ich mich.
Cowgirl scheint sich über meinen Fang zu freuen, sie lächelt entzückt. Das Höschen fühlt sich warm und feucht an. Zu meiner Überraschung steigt mir der Duft von Erdbeeren in die Nase.
Vom kleinen Podium herab winkt sie mich mit ihrem Zeigefinger und einem neckischen Lächeln im Gesicht zu sich. Der Preis! Ich habe das „Fang-die-Hotpants-die-ich-dir-zuwerfe“ Spiel gewonnen und darf zu ihr.
Ich stehe auf und nähere mich zum ersten mal in meinem Leben einem Engel. Meine Coolness setzt für einen kurzen Moment aus, ich habe zittrige Knie – so kenne ich mich nicht. Also versuche ich zwanghaft, mir nichts anmerken zu lassen. Doch in ihren Anfällen von Neid und missgünstigen Blicken sind sowieso alle zu verblendet, um meine Unsicherheit zu erkennen.
Ich schaffe es, elegant auf das Podium zu treten und richte meinen Blick auf sie. Die gefühlten tausend Meilen Entfernung sind zu einem halben Meter geworden – ich fühle mich wie ein Superheld!
Aus dieser Nähe betrachtet, gibt es kein Wort und keine Superlative, die ihre Schönheit auch nur im geringsten ausdrücken könnten.
Meine Nase vernimmt den Geruch von Lacoste Pour Femme, welches Eleganz und Grazie zum Ausdruck bringt. Zarte Noten von Palisanderholz und Jasmin machen den Auftakt. Duftnoten aus Bittermandel bestimmen die Herznote. Edle Zedernhölzer schenken der Duftkreation Magie und Tiefe. Der Velvet-Skin-Akkord vermittelt ein verführerisches, anziehendes und körperbetontes Duftgefühl, welches sich unvergesslich in die Zellen meines Gehirns einbrennt. Doch trotz der extravaganten Duftnote gibt sich der Flakon elegant, schlank und im Gegensatz zum Cowgirl, minimalistisch.
Dies alles kommt mir wie ein Traum vor. Das muss das Leben nach dem Tod sein. Hätte nie und nimmer gedacht, dass ich mal im Paradies lande.
Sie nimmt ihre Finger und streicht betörend über ihre scharven Kurven. Ich nehme winzig kleine Schweißperlen wahr, die rings um ihren Körper verteilt sind und durch die Finger zu Schlieren werden. Sie lässt die Finger über ihre Brüste kreisen, streichelt sich über ihren Bauch. Sie zuckt zusammen. So, als würden ihre eigenen Fingerspitzen sie betören und winzige, durch lustvolles Empfinden ausgelöste Stromschläge auf sie verteilen.
Ich bin dabei, Realitätsverlust zu erleiden. Zeitlupenartige Szenen wechseln sich in Sekundenbruchteilen mit Augenblicken, die so blitzartig an mir vorbei ziehen, dass ich kaum ihren Bewegungen folgen kann. Was hat sie bloß mit mir vor?
Den rechten Fuß leicht gespreizt und angewinkelt, schafft sie zwischen ihren Schenkeln Platz, um mit dem Zeigefinger über ihre glänzende Pussy zu gleiten.
Jeden Moment erwarte ich eine Sauerei in meiner Hose.
Mit gebeugtem Finger gleitet sie in ihre Muschi, führt ihn ein paar Zentimeter tiefer hinein und dann wieder hinaus. Ein Tropfen ihres Lustsaftes hängt an der Fingerpitze und tropft herunter.
Bevor ich weiß, wie mir geschieht, spüre ich einen Moment später ihre feuchte Fingerspitze an meinen Lippen. Fühlt sich sanft und warm an. Ich will mehr davon und öffne meinen Mund einen kleinen Spalt breit. Sie nimmt das Zeichen war, sieht, dass ich trotz meiner Unbeholfenheit mit großer Freude an ihrer Showeinlage teilnehme und lässt mich mit meinen Lippen zärtlich ihren Finger umschließen, der sich nun bis zum Knöchel in meinem Mund befindet. Ich lasse meine Zunge kreisen und lecke dabei spielerisch ihren Saft vom Finger. Erneut vernehme ich den köstlichen Geschmack frischer Erdbeeren. Sie lacht, meine Zunge scheint kitzelig zu sein.
Plötzlich wird es leise. Da fällt mir auf, dass ich in den letzten Minuten den Sound gar nicht mehr wahrgenommen habe – liegt wohl daran, dass sie mich mit ihrer vollkommenen Schönheit und ihren edlen Bewegungen geradezu in andere Sphären katapultiert hat – darunter auch ein Erdbeerfeld.
Sie nimmt ihren Finger heraus und ich hoffe darauf, dass sie ein weiteres mal durch meine Lippen hindurch in meinen Mund gleitet. Doch mit Schrecken stelle ich fest, dass kein weiteres Lied folgt. Die Scheinwerfer erlischen, über meinem Kopf wird es dunkel. Das dezente Licht der Lounge ist wieder einsame Lichtquelle. Doch hier oben im Paradies empfinde ich absolut nichts von dieser angenehmen Atmosphäre, die mich an meinem Platz dort unten an der Bar bei jedem Besuch hier so wohlwollend umgeben hat. Die Nebeldüsen scheinen plötzlich leer zu sein – kein Nebel mehr, den sie heraus pusten und aufsteigen lassen.
Jetzt, da die Show zu Ende ist, bleibt all mein Hoffen auf mehr leider vergebens. Ihre Finger finden nicht mehr zurück an meine Lippen, ich schließe den Mund.
Es fällt mir schwer, mit diesem Moment klarzukommen. Während der Engelsshow hatte ich West Sodit für einen Ausflug ins Paradies tatsächlich hinter mich gelassen – ein viel zu kurzer Ausflug, die Heimkehr ist schmerzhaft.
Schmerzen, die ich auf diese Art noch nie verspürt habe. Selbst die größten Wunden und Verletzungen haben mich nicht so leiden lassen.
Auch nicht meine Operation, bei der sie mir die Schädeldecke aufsägten um vier Kugeln, die sich bei einem Schusswechsel tief in mein Gehirn bohrten, heraus zu fischen. War etwas unvorsichtig an dem Abend. Als der Scheißkerl mich einige Zeit später wieder zu Gesicht bekommen hat, sorgte ich dafür, dass es ihm sehr sehr leid tat, was er da getan hat. Als ich mit ihm fertig war, konnte er sich anschließend nicht mehr dafür entschuldigen, dass er meine Klamotten voller Blut und Fleisch bespritzt hat.
Ich wachte von der Narkose auf, als die Ärzte gerade dabei waren, die zweite Kugel heraus zu puhlen. Ich konnte mich nicht rühren, meine Lippen nicht bewegen – kein Zeichen das ich hätte geben können. Nur mein Nervensystem war heil und verzeichnete jede Bewegung der Pinzette, die sich auf der Suche nach zwei restlichen Kugeln immer weiter durch meine Gehirnwindungen bohrte.
Auf dem OP-Tisch neben mir sah ich im Blickwinkel meine abgesägte Schädeldecke, ein an der Decke angebrachter Spiegel warf den Anblick direkt in meine Augen.
Ich dachte immer, bei einer OP würden sich die Ärzte über interessantere Dinge unterhalten als die neusten Ergebnisse der Football-League oder die enttäuschende Handlung des Pornos, der einen Abend zuvor lief. Aber seitdem weiß ich es besser. Sollte sowas noch mal passieren, so wünsche ich mir spannendere Dialoge und Diskussionen, die mich dann vielleicht etwas erheitern und ablenken können.
Zurück im Hier und Jetzt gibt es nichts mehr, dass mich nun ablenkt. Ablenkt von meinem sinnlosen, trostlosen und dunklen Alltag, der, nachdem ich soeben die Pforten des Himmels betreten habe, nichts weiter als nur noch sinnloser, noch trostloser und noch dunkler werden kann.
Aus meinen verzweifelten Gedanken gerissen, spüre ich ihre feuchten Lippen an meiner Wange. Zum Abschied drückt sie mir ein Küsschen auf. Für einige Momente schnuppere ich wieder Himmelsluft. Ich muss sie wieder sehen, sie ist die strahlende Hoffnung all meiner finsteren Tage!
Ich betrachte Engel noch ein letztes mal aus dieser Nähe und gerade als ich zur Lounge hinabsteigen will, höre ich sie flüstern. Doch die Worte sind so leise, dass diese in der Luft verhallen. Ihre Lippen jedoch formen zwei Worte, die ich als „Morgen Abend“ deute. Mundbewegungen, so ästhetisch und bedeutungsvoll zugleich. Das Schicksal meint es gut mit mir!
In voller Hoffnung und größter Vorfreude auf morgen Abend verlasse ich Jodies, nichts hält mich hier noch fest.
Es ist spät, doch die Hitze in West Sodit kennt keine Zeit, lässt sich nicht von Uhren diktieren. Draußen ist es immer noch heiß, die trockene, schwüle Luft erdrückt mich fast.
Links und rechts des Weges erleuchten Laternen mir den Boden, geben mir in den dunklen Gassen Sicherheit bei jedem Schritt. Sie sind menschenleer und die Straßen ruhig. Nur aus weiter Ferne ertönt eine Alarmanlage, die mir bezeugt, dass diese Stadt niemals Ruhe vor den Kriminellen finden wird. Die Luft stinkt nach Verbrechen, Gewalt und verruchtem Treiben von Prostituierten mit ihren Freiern. Kaum ein normaler Mensch, der sich um diese Zeit noch nach draußen traut. Es ist die Zeit der zwielichtigen Gestalten. Es ist die beste Zeit für fragwürdige Deals, die ausgehandelt werden. Die beste Zeit für Drogen, die geschmuggelt werden. Die beste Zeit für unrechtmäßigen Handel, der betrieben wird. Die beste Zeit für illegale Wetten, die abgeschlossen werden. Die beste Zeit für Nutten-Handel, der ausgeübt wird. Die beste Zeit um Pläne für jegliche Art von Verbrechen zu schmieden – Alltag in West Sodit!
Ich komme an schäbigen Gassen und dunklen Ecken vorbei, nur die wenigsten der Laternen funktionieren ordnungsgemäß. Aus den Gullis steigt Rauch.
Wegen der vielen Jahre, die ich nun schon in Jodies verkehre, sollte mir hier eigentlich jeder einzelne Pflasterstein bestens bekannt sein – doch es kommt mir vor, als würden die schmalen, dunklen Gassen mit den Jahren immer noch schmäler und dunkler werden. Immer noch mehr Laternen, die sich weigern, hier den Weg zu leuchten. Es geht weiter abwärts mit dieser Stadt...
Kapitel 9: Eine verhängnisvolle Nacht
...Ich setze mich neben sie auf’s Bett und starre ihr in die Augen. Sie strahlen hell. Ein angenehmes, warmes Gefühl umgibt mich, macht alles um mich herum vergessen.
Ich sehe, wie die Sonne aufgeht. Fröhliche Strahlen begrüßen zärtlich einen neuen Tag, voller Hoffnung und Liebe. Die Sonne lädt ein zu einem Neuanfang, gibt mir die Chance, alles Alte zu vergessen, vertreibt Dunkelheit und Finsternis aus mir. Heitere Sonnenstrahlen, die mir aus ihren Augen entgegen funkeln, verjagen all die traurigen, einsamen Momente, die sich in meinem Herzen und meiner Seele festgebissen haben. In ihren Augen spiegelt sich ein Sommertag voller Wärme und Frohsinn, voller Unschuld und Leichtigkeit. Engel, lass mich daran teilhaben, lass mich ein Teil dieses Lebens sein.
Ich begehre sie. Doch wer ist sie? Woher kommt sie? Was führt sie hierher? Was macht ein Engel in solch einer Stadt, in solch einer Hölle? Doch statt Antworten kommen noch mehr Fragen auf, die sich mir aufdrängen. Plötzlich spüre ich das Verlangen, tief in ihre Seele graben zu wollen, um dabei jedes kleine Geheimnis, sei es auch noch so winzig und schmutzig, ans Licht zu bringen.
Ich lechze nach jedem winzigen Detail ihres Lebens, als wäre es in diesem Moment von allergrößter Bedeutung: ihr süßester Traum, ihre größte Freude, ihre tiefste Sehnsucht, ihr verrücktester Wunsch? Ihre aufregendste Nacht? Ihre dunkelste Stunde? Ihr härtester Kampf? Ihr ehrlichstes Wort? Was bringt sie zum Lachen? Was treibt ihr Tränen in die Augen? Was macht ihr Angst? Was gibt ihr Kraft? Das traurigste Lied, das sie gehört hat? Ihre größte Lüge, die sie je erzählt hat? Ihr größter Liebesweis, den sie je erbracht hat? Wie viele Tränen sind es, die sie in ihrem Leben bisher vergossen hat? Hat sie je einem Menschen ewige Liebe geschworen?
Ich möchte tief in sie hineinschlüpfen, sie besser kennenlernen als mein eigenes Ich. Möchte Antworten auf Alles. Doch bei all den vielen Fragen bin ich mir einer Sache gewiss: Gott muss seinen besten Tag gehabt haben, als er dieses Wesen geschaffen hat.
Ich lege meinen Arm um sie, aber fühle mich plötzlich wie erstarrt in ihrer Nähe. Meine Lippen sind wie zugenäht, nur stockend bringe ich die Worte heraus: „Erzähl mir von dir.“
„Pssssst.“ Sanft legt sie ihren Zeigefinger auf meine Lippen. Ich verstehe. Jetzt ist nicht die Zeit zum Reden.
Sie kommt mir näher, meine Gebete wurden erhört. Zärtlich flattern ihre Lippen über meinen Mund, streicheln dabei sanft meine Lippen, wie die Flügel eines Schmetterlings, der im abendlichen Sommerwind tanzt. Ich spüre ihre sanften Lippen, fühle mich wie elektrisiert.
Blitze durchzucken meinen Körper, lösen ein erotisierendes Kribbeln aus.
„Ich gehöre dir. Heute Nacht. Jetzt. Nimm dir, wonach du verlangst.“ Eine verführerische Stimme, ein sinnliches Flüstern. Eine Einladung, die ich nicht abschlage.
Sie knabbert an meinem Ohr, ihr warmer Atem verursacht Gänsehaut. Heiße und kalte Schauer zugleich laufen mir über den Rücken. Unsere Lippen nähern sich, pressen sich fest aufeinander, wollen nicht mehr loslassen. Meine Zunge geht auf Entdeckungsreise, lockt ihre Zunge aus der Höhle, saugt daran und umspielt sie – ein Tangotanz, den unsere Zungen vollführen.
Sie küsst mich tief und innig, ihre Zunge verlangt nach mehr – als würde sie sagen „Ich will dich hier und jetzt.“
Fordernd saugt und knabbert sie an meinen Lippen. Mein Puls steigt, mein Herzschlag beginnt zu rasen. Sie entreißt mir mein Hemd, jeder ihrer Berührungen auf meinem nackten Oberkörper bringt mich zur Ekstase.
Meine Hände greifen nach der Jacke, streifen sie ab. Ich streichle über ihre nackte Schulter, fahre mit meiner Hand nach unten und umfasse ihre Brüste, die sich mir einladend entgegen wölben.
Unter meinen Fingern spüre ich ihre hart gewordenen Brustwarzen, die ich behutsam drücke und reibe. Gefühlvolle Kreise meiner Fingerspitzen auf ihrem Bauch entlocken ihr ein lustvolles Seufzen, dabei fallen wir nach hinten auf’s Bett.
Sie schließt die Augen und genießt. Während meine Lippen sanft und rhythmisch an den Nippeln saugen, werden meine Hände wilder, fahren ihre Oberschenkel auf und ab, wollen jede Stelle ihres Körpers erforschen.
Mein Puls pocht zwischen den Beinen in geschwollener Hitze - ein Vulkan, bereit, jeden Augenblick auszubrechen. Ich höre auf zu denken. Alles was ich noch wahrnehme, ist das wellenschlagende Echo ihrer Sinnlichkeit in mir.
Ich knabbere lustvoll an ihren harten Nippeln, grabe meine Zähne hungrig und sanft in ihr weiches Fleisch. Meine Hände streicheln über die Innenseite ihrer Oberschenkel, wollen begierig in neues Gebiet vordringen. Dabei spüre ich, wie ihr Körper wärmer wird, spüre ihre heiße Haut.
Sie windet sich unter mir, die kühle Erhabenheit ihrer lasziven Bewegungen raubt mir den Verstand. Bevor meine Lippen zu neuen Bereichen vordringen, lasse ich von ihren Brüsten ab, drücke ihrem Mund einen Kuss auf, schmecke ein letztes mal ihre süßen Lippen – ein kurzes Goodbye, die Reise meiner Lippen führt weiter in unbekannte Regionen.
Meine Zungenspitze leckt über ihren Hals, fährt weiter nach unten über ihre Brüste, umkreist ihren Bauch – ihr Duft berauscht mich. Ein Duft, gleich einem süßen Versprechen, dass mir beinahe Tränen in die Augen treibt. Mit neckischen Bewegungen lasse ich meine Zunge die Innenseite ihrer Beine streicheln. Ich erkenne Feuchtigkeit, die durch ihre Hotpants dringt. Voller Drang und Ungestümtheit öffne ich den Kopf und entreiße ihr das letzte Stückchen Stoff. Vor mir liegt ein Körper, so schön, rein und unschuldig, wie eine Botschaft des Himmels. Eine Offenbarung, die mir den Sinn des irdischen Seins verdeutlicht.
Ich fühle mich voller Glück, alles in meinem Leben sitzt am richtigen Platz – als wären sämtliche Taten und Erlebnisse einzelne Bausteine gewesen, die plötzlich ein Ganzes ergeben und mich bis hierher geführt haben.
Sie spreizt die Beine, auf ihren Innenschenkeln glänzen feuchte Abdrücke ihrer zügellosen Lust. Ich dränge mit meinem Kopf zwischen ihre Schenkel, süßherber Duft strömt mir entgegen. Meine Zunge fährt über ihre Lippen, liebkost ihre fleischigen Blütenblätter, die langsam anschwellen, während ihr Unterleib zu beben beginnt. Gefangen von ihrem Duft, der in meinem Gaumen kitzelt, teile ich voller Genuss mit der Spitze meiner Zunge ihre Blüte und nippe an dem köstlichen, nach Erdbeeren schmeckendem Nektar, der sich darin gesammelt hat.
Sie schmeckt so wunderbar paradiesisch, ein Geschmack der all meine Sinne vernebelt. Wogen der Lust brechen über sie herein, öffnen die Blüte, deren verborgene Knospe nun zum Vorschein kommt. Den Kreisen ihres Beckens folgend, massiere ich rhythmisch das Zentrum ihrer Lust und spüre dabei, wie ihr Atem schneller wird. Betörender Saft fließt aus ihr heraus, strömt mir entgegen. Ich verstärke den Druck, ihr schneller Atem wird zu leisem Stöhnen. Mit der ganzen Zunge streiche ich über ihre saftigen Lippen, schlürfe dabei voller Begierde ihren Saft. Das wilde Pochen ihres Herzens kündigt den heraneilenden Höhepunkt an. Sie lässt sich gehen, stößt laute Schreie aus sich heraus und fordert mehr. Meine Finger kommen zu Hilfe, fahren über ihre geschwollenen Lippen, die glitschig und nass sind. Sie tauchen ein, bringen ihre Schenkel zum Beben und lösen eine explosive, ekstatische Lawine aus.
Sie wühlt sich in die Kissen, gibt tiefes Stöhnen von sich. Sie umklammert mich wie eine Spinne, ihre Hände krallen sich in meine Haut. Ihr Körper vibriert und zuckt. Tief in ihr spüre ich ihre vibrierenden Muskeln, die meine Finger massieren. Ein lautstarker Schrei bringt die Erlösung, beendet ihren Rausch, holt sie auf die Erde zurück - hätte nie geglaubt, dass Engel zu sowas fähig sind.
Atemlos gehauchte Worte brennen sich in meinen Verstand, bringen mich zum Glühen: „Ich will dich in mir spüren. Jetzt. Sofort.“
Worte, die ein Feuer der Leidenschaft in mir entfachen. Ein Feuer, das in mir brennt, heißer als die Hölle. Ist es meine Belohnung oder ihr unstillbares Verlangen? Ich verschwende keinen Gedanken daran. Stattdessen wünsche ich mir eine endlose Nacht, stillstehende Uhren, keine aufgehende Sonne. Eine Nacht voller Dunkelheit, mit Engel als meinem leuchtenden Stern.
Sie richtet sich auf, stößt mich nach hinten. Gierig greifen ihre Arme nach mir, wie Schlangen, die mich töten, wenn die Erfüllung versagt bleibt. Mit einem Grinsen schamloser Unschuld öffnet sie mir die Hose, streift mir den Stoff von meinen Hüften. Mit der Gewalt eines brechenden Dammes rauscht Blut durch meinen Körper, pumpt sich nach oben durch meinen Schädel, dann nach unten zurück. Mit funkelnder Begierde in ihren Augen, voller Gewissheit, setzt sie sich auf mich. Ich verliere mich, bin bereit für sie, kenne meine Aufgabe. Ihre geöffneten Schenkel versetzen mich in einen Zustand fiebriger Erregung, Wellen voll hungrigem Verzehren durchzucken meine Muskeln. Glitzernd und lüstern erwartet mich der Strudel ihrer feuchten Spalte und reißt mich hinein in dieses schwüle Inferno – ich höre auf zu atmen.
Ihr Freudenreich empfängt mich warm, glitschig und eng. Alles was ich jetzt noch wahrnehme, ist das wellenschlagende Echo ihrer Sinnlichkeit in mir. Ich bete sie an, mein Engel, meine Göttin. Ich stoße in ihr heißes Fleisch, sanft und mit Nachdruck zugleich - Immer schneller, immer wilder. Ich gebe ihr jeden schmutzigen Namen, den sie hören will. Leidenschaftliche Küsse ersticken mein Stöhnen, ich verglühe im Tanz ihrer Hüften. Schweiß ihres verschwitzten Körpers tropft herab und brennt sich in meine Haut. Silberne Nässe, die an ihren Schenkeln herab tropft, verwandelt unsere Bewegungen in öliges Reiben und Kreisen. Atemlos fließen wir ineinander, unser Stöhnen vermischt sich zu einer Symphonie der Lust. Sie bäumt sich auf, wie ein wild gewordener Hengst auf zügellosem Ausritt.
Meine Finger krallen sich um ihre Hüften - die Versuche, den Hengst zu zähmen, bleiben erfolglos. Ein Schauder durchfährt sie wie ein Blitz, als ich ihren Namen herausschreie.
Druck baut sich in mir auf. Bereit ihr meinen Saft zu geben, himmle ich dem Höhepunkt entgegen. Doch sie hält plötzlich inne, lässt mich leiden indem sie ihren wilden Ritt stoppt und dann unvermittelt zur Kommode greift, aus der sie ein Stück Stoff zieht. Druck, der sich in mir aufgebaut hat, versucht aus jeder Pore meines Körpers zu dringen, bringt mich fast zur Explosion. Qualen kommen über mich, mein Körper schreit nach Erlösung.
Ich bin hier, Geliebte! Mach weiter, ich bin hier! Presse deinen Unterleib gegen mich, massiere mich mit deinen feuchten Muskeln tief in dir! Bring mich zur Explosion, verschaffe mir Erlösung! Doch der Hengst, plötzlich zahm und gebändigt, erhört meine Gedanken nicht, sondern macht stattdessen einen Sklaven aus mir - schnappt nach meinen Händen, umbindet sie kühl und geduldig mit dem Stoff und fesselt mich damit ein wenig zu fest ans Bett. Sie steckt voller Überraschungen. Ich spüre wie der Stoff in meine Handgelenke schneidet, doch es gibt Schlimmeres, als Lust und Leidenschaft der Lenden dieses göttlichen Wesens ausgeliefert zu sein.
Bewege dich, lass mich nicht länger warten! Ich bin hier mein Engel!
Worauf wartet sie? Voller Ungeduld, aber doch jeden Augenblick meines ersten mals voller Liebe genießend, starre ich sie an. Selbst Geld und freie Auswahl im Nuttenviertel der Stadt konnten mir solch vollendete Schönheit nicht bieten.
Meine Blicke wandern über ihre nackte Haut. Zum hundertsten mal erstarre ich in Ehrfurcht vor ihrer Schönheit: Voller Stolz, voller Würde, zugleich sensibel und feinfühlig, so leidenschaftlich, so stark und doch zerbrechlich. Ihre Wärme bringt mich zum Glühen, taut das Eis, welches meine Seele all die Jahre zum Erstarren brachte. Gibt mir das, was ich niemals hatte: Mein wahres ich. Eine Zukunft, auf die ich bauen kann.
Sie beugt sich über mich, verschwitztes Haar kitzelt über meine Stirn. Ihre feuchte Spalte saugt an mir und verschlingt mich im Rhythmus der Bewegungen ihres Beckens. Der wilde Hengst ist zurück, reitet mich ins Paradies - Doch schon nach Sekunden nimmt der Ritt ein jähes Ende.
Die Tür knallt auf, zerreißt den magischen Moment in tausend kleine Stücke - wie eine Kugel, die durch Glas fetzt und nichts als Bruchstücke und Splitter hinterlässt. Ich schrecke hoch, spüre wie sich die Scherben des zerborstenen Augenblicks in meine Seele schürfen...
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